Projekte

 Schluss-Strich.ORG funktioniert besser mit aktiviertem java-script

Bild des Benutzers A.U.S. e.V.

Bildquelle: C Falk  / pixelio.deHier stellen wir ihnen immer wieder ein aktuelles Projekt vor
und informieren sie über die Fortschritte.

 

 Julia S.

ist eine junge Frau Anfang dreißig aus einem EU-Land, die über zehn Jahre in verschiedenen Ländern als Sexarbeiterin tätig war und unbedingt dauerhaft mit dieser Arbeit Schluß machen will, da sie sie psychisch zu stark belastet. Obwohl sie früher in Deutschland als Selbständige angemeldet tätig war, hat sie keinen Anspruch auf staatliche Leistungen.

Unsere bisherige Hilfe:
Intensive Vorbereitung für das große deutsche Sprachdiplom beim Goethe-Institut (die schwierigste der dort angebotenen Prüfungen), Übernahme der Prüfungs-, Fahrt- und Unterkunftskosten. Sie hat die Prüfungen in allen Teilbereichen mit Bestnote absolviert.

Unsere weitere Hilfe:
Vorbereitung auf die staatliche Prüfung als Übersetzerin und Dolmetscherin, Übernahme der Prüfungskosten und Sicherung des Lebensunterhaltes. Da Frau S. sehr bemüht ist und immer wieder kleinere Aufträge als freiberufliche Übersetzerin / Dolmetscherin aquirieren kann, beläuft sich unsere momentan erforderliche Unterstützung auf 400 € monatlich.

 

 Karin B.

ist eine Frau Mitte dreißig, die bereits kurz nach dem Abitur mit der Sexarbeit begann und - von kurzen Unterbrechungen abgesehen - diesem Job immer noch nachgeht, obwohl sie unbedingt damit aufhören will, da er sie in zunehmend schwerer Depressionen stürzt.
Aber auch Frau B. hat momentan noch keinen Anspruch auf staatliche Leistungen.
Als selbständige Sexarbeiterin hat sie ihre eigene Homepage entworfen, sich selbst umfassende Kenntnisse in html-Programmierung angeeignet und auch für einige Kolleginnen Webseiten entworfen und programmiert. Fotoretusche für Webdesign beherrscht sie in Perfektion.

Unsere Hilfe:
Schulung zum Aufbau einer selbständigen Tätigkeit als Webdesignerin und Starthilfe hierfür.
Die anfänglich notwendige monatliche Unterstützung beträgt 700 €.

Projekt "Schutzhaus"

Oft stehen die Hilfesuchenden im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Hier versuchen wir mit einer Notunterkunft als Übergangslösung zu helfen.
Auf Dauer wollen wir ein größeres Haus, in dem wir mehrere separate Wohnungen als Übergangslösung für Sexarbeiterinnen einrichten können.

Hierfür suchen wir ein passendes Objekt innerhalb des Dreieckes Chemnitz / Jena / Hof.



Bildquelle: C Falk  / pixelio.de